Manchmal sieht eine Reise etwas anders aus. Es muss ein Vierbeiner mitfahren. Und wenn es ein Hund ist, der eigentlich lieber zu Hause im Garten nach Kaninchen gräbt, dann sollte man vieles beachten. Als Tierhalter, der sein Tier gut kennt, werden Sie sicher wissen ob Ihr Hund Veränderungen mag, oder ob er ein Stubenhocker ist, der sich nur auf dem bekannten Sofa so richtig wohlfühlt.
Vor der Reise sollte der Hund etwa vier Stunden vor der Fahrt nichts zu fressen bekommen. Aber er braucht natürlich ausreichend Wasser.
Nicht alle Hunde fühlen sich während des Transports gut. Das ist fast genau wie bei Menschen. Denn auch Hunde können reisekrank werden - ihr Verhalten ändert sich, sie werden nervös und nicht selten kommt es zu Erbrechen.
Vor einer gemeinsamen Reise sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.
Der Arzt wird den Hund untersuchen und sagen können, ob man ihn überhaupt auf eine Reise mitnehmen sollte.
Verreist man mit einem Hund, der reisekrank werden kann, gibt es viele Möglichkeiten, die bei möglichen Problemen gut helfen. Der Arzt gibt zum Beispiel Reisetabletten. Auch ein Beruhigungsmittel ist ganz effektiv. Sie sollten allerdings nicht selbst irgendwelche Tabletten für das Tier aussuchen, sondern nur nach Absprache mit dem Arzt welche geben. Das ist wichtig, weil die Tabletten, die in ungefähren oder ungenauen Mengen verabreicht werden, Schaden anrichten können. Sie können zum Beispiel Auswirkungen auf die Nieren haben.
Der Veterinär kennt noch eine andere Variante zur Beruhigung der Tiere und zwar Futter, welches ausschließlich aus natürlichen Stressregulatoren besteht. Wer öfters mit dem Hund verreist, der weiß, dass er oft durch den Stress gar keinen Appetit, Störungen der Verdauung und sogar Fellprobleme haben kann.
Der Arzt wird das Tier gegen solche Erscheinungen durch spezielle Diätfuttermittel schützen können.
Aber das Präparat wird dem Hund nicht direkt vor der Reise gegeben, es muss viel früher gefüttert werden, da die Wirkung erst später eintritt, d.h. es kann bis zu 14 Tage dauern.
Ist man endlich an Ort und Stelle, braucht die Hund viel Aufmerksamkeit. Nun sollte er mehr gestreichelt und liebevoll angesprochen werden.
Mit dem Hund verreisen heißt, dass auch das Tier Ferien haben soll. Die Reise bringt aber dann nichts Gutes für den Vierbeiner, wenn es viele Geräusche gibt, die das Tier erschrecken. Auch die eingeschränkte Freiheit verträgt die Hund, wenn man mit ihm eine Reise macht, nicht so gut.
Denken Sie daran, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind: Machen Sie öfters mal eine Pause und gehen Sie mit dem Hund ein paar Schritte ins Grüne. Er wird es Ihnen danken.
Verreist man mit einem Hund, sollte noch ein wichtiger Punkt unbedingt beachtet werden. Das Tier verträgt schlecht hohe Temperaturen, man muss einen Hitzeschlag vermeiden.
Bei wärmerem Wetter sollte also unbedingt genug Wasser mitgenommen werden.
Wenn man z.B. kurz parkt, um einen Kaffee trinken zu gehen, sollte nochmals die Raumtemperatur im Auto überprüft werden. Es bringt viel, wenn man im Schatten parkt und die Fenster nicht ganz zumacht.
Wer das alles beachtet, kann einen schönen Urlaub auch mit seinem Vierbeiner verbringen.
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